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"Explosion" Di Noto Gioie
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Rubrik: AnhängerBrillant Schliff
Der runde Brillant Schliff ist heute wohl die populärste und meist verwendete Diamantenform. Vor etwa 100 Jahren haben Diamantenschleifer begonnen verschiedene Schliffpraktiken zu entwickeln und mathematische Berechnungen präzisieren um das Feuer und die Helligkeit in einem runden Diamanten zu optimieren. Präsentiert wurde der erste Brillantschliff 1916 von dem Diamantenschleifer Tolkowski. Als Brillantschliff bezeichnet man einen Runden Diamanten mit 57 Facetten, im oberen Teil 32 Facetten und 24 Facetten im Unteren Teil, wurde die Kalette (Spitze) Abgeschliffen so spricht man von 58 Facetten.
Princess Schliff
Der Princess Schliff mit seinen 144 Facetten zählt zu einer der Aufwendigsten Schliff Formen. Diese Schliffform besticht durch seine Quadratische Modifizierung des Brillantschliffs mit 1 Tafelfacette als Mittelfacette, 63 Facetten im Oberen Teil und 32 Facetten im Unterteil sowie 48 Facetten an der Rondiste. Als Rondiste bezeichnet man den Trennrand zwischen Ober- und Unterteil bei geschliffenen Steinen oder Trennrand zwischen Krone und Pavillon.
Die Vorgänger dieser Schliffart waren Magma-, King- und Highlightschliff.
Marquisen Schliff
Der Marquisen Schliff auch „Navetten Schliff“ genannt besitzt eine spitzelliptische Fasson, spindel bzw. Schiffchenförmig. Marquise Jeanne de Pompadour, die Mätresse von König Ludwig XV., soll den Navetteschliff bevorzugt haben daher auch sein Name Marquisen Schliff.
Herz Schliff
Der Herz Schliff ist der sogenannte Phantasieschliff. Durch seine Form hat er einen sehr stark gefühlsbetonten Wert, daher eignet sich hervorragend als Verlobungs oder Hochzeitsschmuck.
Carrée Schliff
Der Carrée Schliff besteht in seiner Grundform aus einer rechteckigen Ober und Unterseite wobei diese durch eine Rundiste getrennt sind. Als Randiste bezeichnet man die Kante zwischen der Ober und Unterseite eines geschliffenen Steins.
Kissen Schliff
Als Kissen Schliff wird die Schleif Technik bei einen Edelstein mit einem Quadratischen Umriss bezeichnet. Das Dreifache Gut war sein früherer Vorläufer mit 32 Facetten und einer Tafel auf dem Oberteil und 24 Facetten auf dem Unterteil.
Oval Schliff
Die Schliffform, die des Rund Schliffs am meisten ähnelt ist der Oval Schliff. Steine mit dieser Schliffform lassen einen Diamanten gleich Karat Gewichts größer erscheinen als bei einem Rundschliff. Ein Diamant erhält mit einer Ovalen Schliffform einen ganz ausgewöhnlichen Glanz.
Smaragd Schliff
Der Smaragd Schliff oder auch als Emerald Cut bekannt weist eine Stumpfeckige treppenartige Form auf. Die aus einer Tafel und 56 darunter Treppenartig angelegte Facetten bestehenden Schliffform wird häufig beim Smaragd wegen seine Sprödigkeit empfohlen, wird natürlich auch für andere Edel und Schmucksteine verwendet.
Triangel Schliff
Zu den Phantasie Schliffen zählt der Triangel Schliff bei Diamanten der jedoch auch bei anderen Edelsteinen Anwendung findet. Bei dieser Schliffart wird die Dreieckige Tafel hierbei durch drei treppenförmige Facetten umschlossen. Speziell bei Diamanten findet diese Schliffform jedoch eher selten Anwendung.
Tropfen Schliff
Der Tropfen Schliff. Die Fachliche Bezeichnung für einen in Tropfenform geschliffenen Stein ist Pendeloque, dies ist die Ableitung aus dem Französischen „Pendule“ was soviel bedeutet wie Pendel.
Tafel Schliff
Mit vier quadratisch geschliffenen Facetten wird ein Edelstein bei einem Tafel Schliff versehen der den Smaragd Schliff sehr ähnelt. Diese Schliffart wird meistens für undurchsichtige Steine verwendet.
Baquette Schliff
Der Baguette Schliff trägt seinen Namen aus dem Französischen „Baguette“, was ein kleines Stäbchen oder Stab Bezeichnet.
Die Eigenschaft des Baguette Schliffs ist eine Rechteckige Schliffform wobei für Diamanten nur lichtdurchlässigen Steine verwendet werden. Diese Schliff Art beinhaltet eine Tafel die durch zwei Kränze treppenartig von Langesteckten Facetten umlaufen wird dessen Lange Seiten mindesten drei mal so lang sind als die Schmalen Seiten. Erstmalig Vorgestellt wurde diese Art Von Schlifftechnik 1925 im Paris. Besonders lange und schmale Baguette schliffe werden auch Langcarrée oder Senale genannt.



